Plissee – früher der Rock jetzt das Fenster
Es ist aus der Mode einfach nicht wegzudenken: das alte und immer wieder neue Plissee. Auch gegenwärtig ist es wieder häufiger auf den Mode-Präsentationen der großen und kleinen Modedesigner zu finden. Als fescher Minirock oder edles Abendkleid, als Schal oder Flügelärmel und sonstigen modischen textilen Accessoires – man macht damit einfach immer eine gute Figur.
Aber nicht nur in der Bekleidungsmode, sondern auch in der Fenstermode hat sich das Plissee einen festen Platz ergattert. Immer mehr Fenster sieht man mit den eleganten Faltstores geschmückt, die sich ihrer Form perfekt anpassen und sich in jede Richtung bewegen lassen. Und das nicht nur an Bürofenstern oder in den Wartezimmern, sondern auch an vielen Wohnhäusern.
Denn die hohe Flexibilität und Elastizität von plissierten Stoffen macht sich natürlich auch in der Farb- und Lichtgestaltung und im Sonnenschutz gut. Man kann bei einem Duette Plissee sogar zwei verschiedene Stoffe in einer Plisseeanlage nutzen. So kann man gleich mehrere Funktionen miteinander verbinden: Sichtschutz, Wärmeschutz und Lichtfilter und durch die große Farb- und Musterauswahl auch zahlreiche gestalterische Ideen umsetzen.
Wie funktioniert jedoch so ein Plissee? Wie kommt es, dass es selbst spitze, runde, ovale, trapezförmige und schräge Fensterflächen perfekt verdecken kann? Das Geheimnis liegt einfach darin, dass sich der Stoff durch die Plisseefalten in verschiedene Richtungen ausdehnen und zusammenziehen kann. Hinzu kommt ein ausgeklügeltes System von Spannschnüren, durch das z. B. Cosiflor Plissees auf jeder Position am Fenster halt finden. Oben und unten wird der Plisseestoff jeweils durch eine Bedienschiene begrenzt, so dass man das Plissee sowohl nach unten oder nach oben öffnen oder geschickt in der Mitte positionieren kann. So erhält man Sichtschutz und Sonnenschutz genau dort, wo man ihn benötigt und kann dennoch immer den Blick in den Garten oder auf die Straße offen halten.